Notentabelle der Zufriedenheitsformeln
| Note | Beispiel |
|---|---|
| 1 Sehr gut | Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit. |
| 2 Gut | Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit. |
| 3 Befriedigend | Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit. |
| 4 Ausreichend | Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit. |
| 5 Mangelhaft | Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit. |
Was „stets“ verändert
In den verbreiteten Zufriedenheitsformeln verstärkt „stets“ die zeitliche Aussage. Vergleiche „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ mit „zu unserer vollen Zufriedenheit“. Übertrage diesen Unterschied nicht mechanisch auf jeden beliebigen Satz.
Warum „vollsten“ nicht allein genügt
Die Einordnung bezieht sich auf die vollständige Formel. Einzelne Wörter sind kein universeller Schlüssel. Ein ungewöhnlicher Satz mit „vollsten“ kann nicht allein deshalb als sehr gute Bewertung gelten.
Einzelbewertung und Gesamtnote unterscheiden
Ein Zeugnis kann Fachwissen, Arbeitsweise und Verhalten unterschiedlich beurteilen. Die Leistungszusammenfassung ist ein wichtiger Teil, beschreibt aber nicht automatisch jede dieser Dimensionen.
Vergleichsbeispiele näher erklärt
Note 1: Sehr gut
Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Die Kombination aus „stets“ und „vollsten“ wird üblicherweise als sehr gute Leistungszusammenfassung verstanden.
Note 2: Gut
Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit.
„Stets“ beschreibt die durchgehend gute Leistung; „vollen“ unterscheidet diese Fassung von der sehr guten Variante.
Note 3: Befriedigend
Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit.
Ohne zeitliche Verstärkung wird diese Zufriedenheitsformel üblicherweise als befriedigend eingeordnet.
Note 4: Ausreichend
Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit.
Gegenüber „vollen Zufriedenheit“ ist die Aussage abgeschwächt. Die übliche Einordnung ist ausreichend.
Note 5: Mangelhaft
Sie erledigte die ihr übertragenen Aufgaben im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit.
Die Einschränkung „im Großen und Ganzen“ relativiert das Urteil deutlich. Üblicherweise wird dies als mangelhaft gelesen.